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Veterinary Focus

Ausgabe nummer 33.3 Sonstiges Wissenschaft

Sarkopenie und Gewichtsmanagement bei älteren Hunden

veröffentlicht 15/12/2023

Geschrieben von Matthew A. Kopke

Auch verfügbar auf Français , Italiano , Español und English

Muskelverlust oder Sarkopenie bei alten Hunden ist ein echtes und häufig auftretendes Problem; dieser Artikel diskutiert, wie man diesen Zustand am besten erkennt und behandelt.

Die Beurteilung des Verlusts von Muskelmasse

Kernaussagen

Sarkopenie wird definiert als altersbedingte Abnahme der Skelettmuskelmasse. Die Ursachen sind multifaktoriell, ein Zusammenhang mit einem zugrundeliegenden Krankheitsprozess besteht aber nicht (im Unterschied zur Kachexie).


Bei der Evaluierung des Muskelzustands und beim Screening auf Sarkopenie sollte auch der Body Condition Score berücksichtigt werden, da dieser die Gesamtbeurteilung beeinflusst.


Die Behandlung der Sarkopenie besteht aus einer Kombination von Bewegungs- und Ernährungsmaßnahmen, wobei erstere die wirksamste Therapie darstellen; aber auch Möglichkeiten der Pharmakotherapie werden ständig weiterentwickelt.


Ernährungsstrategien zur Behandlung von Sarkopenie umfassen häufig eine Kombination aus erhöhter Proteinzufuhr und Supplementierung von Leucin, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D und Probiotika.


Einleitung

Da die durchschnittliche Lebenserwartung von Hunderasse zu Hunderasse sehr unterschiedlich ist - insbesondere, wenn man kleine und große Rassen vergleicht - gibt es keinen exakten Grenzwert für das „Altern“, und die Unterscheidung zwischen den verschiedenen (willkürlichen) Alterskategorien oder Lebensphasen erfolgt für jedes Tier 1. Nach den AAHA Canine Life Stage Guidelines (2019) wird ein Hund als Senior (Abbildung 1) klassifiziert vom Zeitpunkt des Eintritts in die letzten 25 % seiner geschätzten Lebensspanne bis zum Ende seines Lebens 2. In der Veterinärmedizin wird häufig auch der Begriff „geriatrisch“ für einige unserer etwas älteren Patienten verwendet, und wird oft synonym zu „Senior“ eingesetzt. Bei Tieren steht eine genaue Definition für diese Unterkategorie „geriatrisch“ aber noch aus. In der Humanmedizin bezeichnet der Begriff „geriatrisch“ eine Untergruppe von Patienten im Seniorenalter, die oft unter multiplen Erkrankungen leiden, einschließlich Senilität oder Demenz 3. Auch wenn eine solche Differenzierung in der Tiermedizin sicherlich noch ein wenig Feinabstimmung erfordert, damit eine präzise Definition entwickelt werden kann, erscheint es vor diesem Hintergrund doch logisch, geriatrische Tiere von der umfassenderen Kategorie der „Senior“-Tiere zu unterscheiden. Der Grund für eine solche Unterscheidung liegt in erster Linie darin, dass sich die Bedarfe und Bedürfnisse (von der Ernährung bis zur Bewegung) und das allgemeine Management dieser beiden Gruppen unterscheiden 1.

Hunde wie dieser werden als „Senior“ klassifiziert

Abbildung 1. Hunde wie dieser werden als „Senior“ klassifiziert ab dem Zeitpunkt des Eintritts in die letzten 25 % ihrer geschätzten Lebensspanne bis zum Ende des Lebens. 
© Unsplash

Wenn eine solche Klassifizierung also unerlässlich ist, wie können wir dann auf eine bessere Definition dieser geriatrischen Subpopulation hinarbeiten? In der humanen Gerontologie wird vorgeschlagen, dass ein Patient mindestens drei der folgenden Kriterien aufweisen muss, um als geriatrisch eingestuft zu werden 3:

  • Schwäche
  • Gewichtsverlust
  • Verlangsamte Mobilität
  • Erschöpfung
  • Reduziertes Aktivitätsniveau

Diese Kriterien unterstützen die Unterscheidung zwischen geriatrischen Patienten und Senioren, es gibt aber noch weitere häufig verwendete Begriffe zur näheren Beschreibung der geriatrischen Subpopulation, sei es im Zusammenhang mit Überwachungs- und Behandlungsstrategien oder bei der Diskussion über die Prognose. Zu diesen Begriffen gehören Gebrechlichkeit, Sarkopenie und Altersanorexie, um nur einige zu nennen.

Wie beurteilen wir Gebrechlichkeit?

Zunächst stellt sich die Frage, was Gebrechlichkeit  („Fraility“) ist. Nach einer weithin akzeptierten Definition handelt es sich um eine „Abnahme der physiologischen Reserven eines Organismus, die zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Stressoren führt“ 4,5. Für die Beurteilung der Gebrechlichkeit bei älteren Menschen werden heute mehr als 20 Methoden angewendet oder vorgeschlagen, wobei man zwischen quantitativen und qualitativen Methoden unterscheidet. Der Gebrechlichkeitsindex („Fraility Index“ oder FI) ist ein Beispiel für eine quantitative Methode, während es sich bei der Verwendung des Gebrechlichkeitsphänotyps („Frailty-Phänotyp“) um einen qualitativen Ansatz handelt. Angesichts ihrer unterschiedlichen Methodik gelten Gebrechlichkeitsindex und Gebrechlichkeitsphänotyp als komplementär und nicht etwa als Alternativen zueinander.

Beim Menschen werden im Zusammenhang der Anwendung des Gebrechlichkeitsphänotyps fünf Kriterien zur Beurteilung der Gebrechlichkeit herangezogen 4:

  • Chronische Unterernährung (unbeabsichtigte Gewichtsreduktion)
  • Erschöpfung (subjektiv empfunden)
  • Reduziertes körperliches Aktivitätsniveau (gemessen anhand eines gewichteten Scores für die Anzahl der pro Woche verbrauchten Kilokalorien)
  • Reduzierte Mobilität (Reduzierte Ganggeschwindigkeit auf einer 5 m Gehstrecke)
  • Abnahme der Körperkraft (Handkraftmessung)

In einer jüngsten Studie wurde eine klinische Definition (unter Verwendung der oben genannten fünf Komponenten) eines Gebrechlichkeitsphänotyps bei alten Blindenhunden evaluiert 5. Festgestellt wurde, dass alte Hunde mit zwei oder mehr Kriterien mit höherer Wahrscheinlichkeit während der Follow-up-Periode starben als Hunde, die lediglich eines oder keines dieser Kriterien erfüllen, woraus schlussgefolgert wurde, dass Anzeichen von Gebrechlichkeit ein Risikofaktor für den Tod zu sein scheinen.

Was ist Sarkopenie?

Sarkopenie wird definiert als eine altersbedingte Abnahme der Skelettmuskelmasse, wobei die zugrunde liegenden Mechanismen multifaktorieller Natur sind 6,7. Es ist wichtig, zwischen Sarkopenie und Kachexie zu unterscheiden, wobei Letztere auch mit einer Verringerung der Skelettmasse einhergeht und im Unterschied zur Sarkopenie mit zugrundeliegenden Krankheitsprozessen wie kongestiver Herzinsuffizienz (CHF), chronischer Nierenerkrankung (CNE), verschiedenen Arten von Neoplasien und verschiedenen anderen chronischen Krankheiten assoziiert ist 7. Bei Menschen mit Sarkopenie konnten verschiedene beitragende Faktoren identifiziert werden, und man nimmt an, dass entsprechende Mechanismen auch bei Hunden mit Sarkopenie eine ähnliche Rolle spielen können. Dazu gehören unter anderem körperliche Inaktivität, eine erhöhte Zytokinproduktion, verringerte Hormonkonzentrationen (Wachstumshormon, Testosteron, IGF-1), Veränderungen der Typ-2-Muskelfasern (Remodeling der motorischen Einheiten), Insulinresistenz und eine reduzierte Proteinsynthese 7. Verstärkte Autophagie wurde ebenfalls als ein Faktor identifiziert, der möglicherweise zur altersbedingten Muskelatrophie bei Hunden beitragen kann 8.

Beim Menschen hat der mit der Sarkopenie einhergehende Verlust an fettfreier Körpermasse nachweislich signifikante Folgen für das betroffene Individuum, wie etwa eine erhöhte Mortalität und negative Auswirkungen auf die Kraft, die Immunfunktion und die Lebensqualität. Diese Beobachtungen waren schließlich Anlass für umfangreiche Forschungsarbeiten zu den Themen Diagnose, Prävention und Behandlungsstrategien bei Sarkopenie 7. Bei einer Sarkopenie handelt es sich definitionsgemäß zwar um einen mit der Alterung einhergehenden Verlust an fettfreier Muskelmasse (bei Abwesenheit von Erkrankung), beim Menschen beginnt dieser Verlust aber nachweislich bereits relativ früh im Leben, etwa im Alter von 30 Jahren, und auch bei unseren Haushunden gilt ein vergleichbar früheres Einsetzen entsprechender Verluste als wahrscheinlich 7.

Matthew A. Kopke

Da es sich bei der Sarkopenie um einen schleichenden Prozess handelt, kann sie oft unbemerkt bleiben, bis der Zustand klinisch signifikant ausgeprägt ist. Hinzu kommt, dass eine bestehende Sarkopenie durch eine begleitende Zunahme des Körperfetts maskiert werden kann, so dass sich die klinische Beurteilung solcher Hunde als Herausforderung erweisen kann.

Matthew A. Kopke

Wie stellen wir Sarkopenie bei Hunden fest? 

Da es sich bei der Sarkopenie um einen schleichenden Prozess handelt, kann sie oft unbemerkt bleiben, bis der Zustand klinisch signifikant ausgeprägt ist. Hinzu kommt, dass eine bestehende Sarkopenie durch eine begleitende Zunahme des Körperfetts maskiert werden kann, so dass sich die klinische Beurteilung solcher Hunde als Herausforderung erweisen kann 6. Mit anderen Worten: Eine Aufrechterhaltung des „normalen“ Körpergewichts ist bei einem Hund trotz eines erheblichen Verlusts an fettfreier Körpermasse möglich. Auch wenn die frühzeitige Diagnose einer Sarkopenie beim Hund durchaus eine Herausforderung darstellt und durch zahlreiche weitere Variablen kompliziert werden kann, ist sie von entscheidender Bedeutung, um das weitere Fortschreiten dieses Zustands durch gezielte Einleitung geeigneter Behandlungsmaßnahmen zu verlangsamen.

In der Humanmedizin werden verschiedene diagnostische Techniken eingesetzt, um Patienten auf einen Verlust an fettfreier Körpermasse zu screenen, darunter die regionale Computertomographie (CT), die Dual-Energy-Röntgenabsorptiometrie (DEXA), die Bestimmung der Kreatininausscheidung im Harn sowie die Bestimmung von Ganzkörperkalium und Ganzkörperwasser 6. Häufig eingesetzt zur Beurteilung eines Muskelverlustes bei älteren Menschen wird insbesondere die CT zur Messung der Querschnittsfläche des Oberschenkelmuskels 9. Diese Technik zeichnet sich durch eine hohe Präzision aus.

Bei veterinärmedizinischen Patienten wird die DEXA-Methode eingesetzt, um Veränderungen der Körperzusammensetzung bei Hunden im Rahmen des Alterungsprozesses zu beurteilen 10,11. Studien zeigen zwar, dass die DEXA ein praktikables Verfahren zur Messung der Körperzusammensetzung ist, es gibt aber auch einige Einschränkungen, insbesondere, wenn es um die Messung der fettfreien Körpermasse geht 12. Außerdem ist das Verfahren nicht besonders weit verbreitet, und insbesondere in der routinemäßigen klinischen Praxis eher selten verfügbar. In einer neueren Studie wurden jetzt mehrere Methoden zur Evaluierung einer Sarkopenie bei alten Hunden untersucht, und es wurde festgestellt, dass sowohl Ultraschall als auch die CT praktikable Methoden für die Messung der epaxialen Muskelfläche und für die Feststellung einer für Sarkopenie sprechenden verringerten Muskelfläche sind 6.

Das Verhältnis von Kreatinin zu Harnstoff-Stickstoff im Harn nüchterner Tiere erwies sich in einer Studie als Indikator des Proteinkatabolismus bei gesunden Beaglen, die proteinarm ernährt wurden. Diese Methode könnte für die frühzeitige Erkennung eines Proteinkatabolismus geeignet sein, also noch bevor es zu einem tatsächlichen Muskelabbau kommt, es sind aber weitere Studien erforderlich, um die praktische Anwendbarkeit des Verfahrens bei Patienten mit Sarkopenie zu evaluieren 13.

Wie behandeln wir Sarkopenie bei Hunden?

Da die einer Sarkopenie zugrundeliegenden Mechanismen multifaktorieller Natur sind, kann man davon ausgehen, dass auch die Therapie einer derartig komplexen Erkrankung eine multimodale Strategie erfordert. Historisch stützt sich die Behandlung der Sarkopenie in erster Linie auf einen zweigleisigen Therapieansatz, der die zentralen Bereiche Ernährung und körperliche Bewegung umfasst, wobei letztere der bei weitem wirksamere Ansatzpunkt zur Förderung der Muskelproteinsynthese ist. Ernährungsstrategien spielen hierbei jedoch eine komplementäre Rolle und sind zudem unerlässlich 14,15. Wichtige Ziele, die auf der Grundlage entsprechender Erkenntnisse bei anderen Spezies (Menschen, Nagetiere) in Betracht gezogen werden sollten, sind in Box 1 aufgelistet.

Box 1. Ernährungsziele bei Patienten mit Sarkopenie 7,16,17,18,19,20.

  • Bedarfsgerechte Energiezufuhr
  • Erhöhte Proteinzufuhr
  • Hohe Proteinqualität
  • Supplementierung von Leucin (oder Beta-Hydroxy-beta-Methylbutyrat)
  • Supplementierung von Omega-3-Fettsäuren
  • Bedarfsgerechte Vitamin-D-Zufuhr

Bei Menschen mit Sarkopenie wird eine Zufuhr von 25-30 Gramm hochwertiger Proteine pro Mahlzeit als Teil der Behandlung empfohlen. Eine 3-Jahres-Studie mit älteren Männern und Frauen zeigte, dass eine entsprechend hohe Proteinzufuhr mit einem um 40 % geringeren Verlust an Muskelmasse verbunden war 16. Dabei sind nicht nur die Qualität und Quantität der diätetischen Proteine wichtig, sondern auch die Verteilung ihrer Aufnahme über den Tag, und neuere Untersuchungen zeigen weitere Vorteile einer gleichmäßigen Verteilung der Proteinzufuhr über den Tag 17. Für Senior-Hunde wird empfohlen, mindestens den AAFCO-Mindestproteingehalt in der Nahrung (5,1 g/100 kcal) für adulte Tiere zu berücksichtigen, höhere diätetische Proteinlevel könnten aber von Vorteil sein 7. Aufgrund des erhöhten Proteinumsatzes und der verringerten Proteinsynthese steigt der diätetische Proteinbedarf mit dem Alter, und man geht davon aus, dass Senior-Hunde wahrscheinlich etwa 50 % mehr diätetische Proteine benötigen als jüngere adulte Hunde. Erreicht werden kann diese höhere Proteinzufuhr entweder durch Fütterung einer kommerziell erhältlichen speziellen Senioren-Nahrung oder durch eine zu Hause selbst zubereitete Nahrung, die durch einen zertifizierten Tierernährungsspezialisten, wie zum Beispiel einen Fachtierarzt oder eine Fachtierärztin für Tierernährung und Diätetik formuliert wurde (Abbildung 2).

Die Erhöhung der diätetischen Proteinzufuhr ist eine von mehreren Strategien zur Behandlung von Sarkopenie bei Hunden

Abbildung 2. Die Erhöhung der diätetischen Proteinzufuhr ist eine von mehreren Strategien zur Behandlung von Sarkopenie bei Hunden. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, sollten die Proteine von hoher Qualität sein und gleichmäßig über den Tag verteilt verabreicht werden. 
© Shutterstock

Leucin ist eine essenzielle Aminosäure, die die Muskelproteinsynthese stimuliert und initiiert. Bei anderen Spezies (Menschen, Nagetiere) konnte gezeigt werden, dass eine Supplementierung mit Leucin die Muskelproteinsynthese wiederherstellen oder normalisieren kann 18,19. Postuliert wird zudem, dass einer der Metaboliten von Leucin, das Beta-Hydroxy-beta-Methylbutyrat, zum Schutz oder sogar zum Wiederaufbau von Muskelmasse bei älteren Menschen mit reduzierter fettfreier Körpermasse eingesetzt werden kann 20. Es muss aber noch geklärt werden, ob eine entsprechende Supplementierung auch bei sarkopenischen Hunden wirksam ist.

Mit Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien angereicherte Nahrungen könnten sich bei Patienten mit Sarkopenie als hilfreich erweisen und auch für einige in dieser Subpopulation häufig auftretende Komorbiditäten, wie zum Beispiel kognitive Dysfunktion und Osteoarthritis, von Vorteil sein 17. Omega-3-Fettsäuren führen zur Bildung weniger potenter Entzündungsmediatoren (Eicosanoide) als Omega-6-Fettsäuren und verringern darüber hinaus die TNF- und IL-1-Produktion, wobei die optimale Dosierung noch ermittelt werden muss. Bei Tieren mit Kachexie wird eine Verabreichung von Eicosapentaensäure in einer Dosierung von 40 mg/kg/Tag und Docosahexaensäure in einer Dosierung von 25 mg/kg/Tag empfohlen 7. Darüber hinaus empfohlen werden Fischölsupplemente von einem zuverlässigen Anbieter. Diese Supplemente sollten immer Vitamin E als Antioxidans enthalten, aber keine weiteren Nährstoffe, um potenzielle Toxizitäten zu vermeiden (Abbildung 3).

Eine Supplementierung der Nahrung von Senior-Hunden mit Fischöl kann das Management einer Sarkopenie und häufiger Komorbiditäten in dieser Population

Abbildung 3. Eine Supplementierung der Nahrung von Senior-Hunden mit Fischöl kann das Management einer Sarkopenie und häufiger Komorbiditäten in dieser Population, insbesondere Osteoarthritis und kognitive Dysfunktion, unterstützen.
© Shutterstock

Körperlicher Aktivität und Bewegung werden bei älteren Menschen eine ganze Reihe von vorteilhaften Wirkungen zugeschrieben, und wahrscheinlich lassen sich diese Effekte auch auf Senioren-Hunde übertragen 14. Zu den beschriebenen potenziellen Vorteilen gehören:

  • Eine höhere kardiorespiratorische und muskuläre Fitness
  • Eine gesündere Körpermasse und Körperzusammensetzung
  • Eine bessere kognitive Funktion
  • Eine Abnahme der Gesamtmortalität

Widerstandstraining ist das wirksamste Mittel zur Verbesserung einer Sarkopenie 14,15. Dieser anabole Stimulus führt nachweislich zu einer Erhöhung der myofibrillären Muskelproteinsynthese. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass ein solches Training zwar nachweislich den größten potenziellen Nutzen bei Patienten mit Sarkopenie hat, diese positiven Auswirkungen aber ohne eine angemessene, bedarfsgerechte, unterstützende Ernährung nicht zum Tragen kommen. Entscheidend ist hierbei die diätetische Proteinzufuhr, da sie die erforderlichen Bausteine für die Muskelproteinsynthese liefert, insbesondere verzweigtkettige Aminosäuren 15. Beim Menschen deutet die Literatur darauf hin, dass ein früherer Beginn des Widerstandstrainings zu einer besseren Wirksamkeit führen kann 14, bei unseren veterinärmedizinischen Patienten muss das optimale Alter für den Beginn einer solchen Intervention aber noch ermittelt werden.

Für Hunde werden sanfte, kontrollierte Übungen in Form von täglichen Spaziergängen an der Leine und therapeutische Übungen zur Förderung von Flexibilität und Kraft (d. h. Widerstandstraining) empfohlen, zum Beispiel mit einem Unterwasserlaufband oder speziellen Geräten für körperliches Training und Rehabilitation (Abbildung 4).

Bewegungsübungen, insbesondere Widerstandstraining

Abbildung 4. Bewegungsübungen, insbesondere Widerstandstraining, sind die wirksamste Methode zur Förderung der Muskelproteinsynthese bei Patienten mit Sarkopenie. Ein Beispiel für eine solche Aktivität bei Hunden ist die hier dargestellte Verwendung einer Balancierscheibe. 
© Shutterstock

Neben Bewegung und Ernährung kann auch die Pharmakotherapie eine Rolle spielen. Es handelt sich um einen sich ständig weiterentwickelten Bereich in der Behandlung der Sarkopenie bei anderen Spezies (Tabelle 1). Arzneimittel, die auf die Proteostase und die mitochondriale Signalübertragung über Myostatin (MSTN), das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) und AMP-aktivierte Proteinkinase (AMPK)-Pathways abzielen, haben in der Humanmedizin verschiedene Stadien der klinischen Prüfung erreicht 21. Auch umfunktionierte hormonelle Arzneimittel haben sich als viel versprechende Therapieansätze bei Sarkopenie erwiesen, darunter Arzneimittel mit entweder wachstumsfördernden oder entzündungshemmenden Wirkungen, wie zum Beispiel Testosteron, Insulin und Ghrelin 21. Die pharmakologischen Behandlungsstrategien zielen im Allgemeinen darauf ab, den Energiebedarf zu senken, die Energieaufnahme zu erhöhen, die Nährstoffabsorption zu verbessern und Stoffwechselveränderungen so zu modifizieren, dass ein Muskelabbau verhindert oder sogar umgekehrt wird 7. In die Tiermedizin hat diese Art von Pharmakotherapie bislang noch keinen Eingang gefunden, weitere Forschungen auf diesem Gebiet könnten aber mehr Licht ins Dunkel bringen und potenzielle praktische Anwendungen für diese therapeutischen Optionen aufzeigen.

Tabelle 1. Beispiele für pharmakotherapeutische Wirkstoffe, die in der Behandlung einer Sarkopenie bei anderen Spezies eingesetzt werden 7,21.

Pathway/Mechanismus Arzneimittelklasse/Beispiel
Myostatin (MSTN)-Pathway MSTN-Inhibitoren, Aktivin-Rezeptor-Antagonisten, Fusionsproteine aus Follistatin und Gentherapie
Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer, Angiotensin-II- Rezeptor-Subtyp-1-Antagonisten, Mineralokortikoid-Antagonismus, Rezeptoragonisten der mitochondrialen Assemblierung
AMP-aktivierte Proteinkinase (AMPK)-Pathway Metformin
Umfunktionierte hormonelle Arzneimittel  Testosteron, selektive Androgenrezeptormodulatoren, Ghrelin und seine Mimetika
Sonstige/Verschiedene Nichtsteroidale Antirheumatika, Appetitstimulanzien

Schließlich können auch Appetitstimulanzien (z. B. Mirtazapin, Cyproheptadin, Capromorelin) bei einigen Tieren mit Sarkopenie von Vorteil sein. Wenn aber sämtliche der oben genannten Maßnahmen erfolglos bleiben, sollte unbedingt eine Sondenernährung in Betracht gezogen werden, und zwar besser früher als später, um die Entstehung eines Endstadiums der Krankheit mit hochgradiger Schwächung und Entkräftung des Patienten zu verhindern, da ein solcher Zustand unweigerlich ein schlechteres Outcome zur Folge hätte.

Was versteht man unter Altersanorexie?

Altersanorexie wird definiert als verminderter Appetit und verminderte Nahrungsaufnahme (oder Energieaufnahme) im Alter. Bei Menschen weist Altersanorexie eine hohe Prävalenz auf und gilt als Prädiktor für Morbidität und Mortalität 22. Die Prävalenz der Altersanorexie bei älteren Hunden ist bislang noch nicht bekannt.

Bei Menschen hat Altersanorexie folgende Konsequenzen 22:

  • Malnutrition (Fehlernährung), die zu Immundysfunktion, verzögerter Wundheilung und verminderter kognitiver Funktion führt.
  • Gebrechlichkeit (Frailty) und Sarkopenie.
  • Beeinträchtigung/Einschränkung/Behinderung und Verletzungen, die zu einem Verlust von Funktionalität führen.
  • Erhöhte Mortalität.

Von entscheidender Bedeutung in der tierärztlichen Praxis ist die Kommunikation mit den Haltern und Halterinnen über das Thema Altersanorexie bei Hunden. Insbesondere müssen Besitzer und Besitzerinnen sorgfältig darüber aufgeklärt werden, auf welche (subtilen) Anzeichen sie achten müssen, und welche Beobachtungen sie ihrem Tierarzt oder ihrer Tierärztin mitteilen sollten. Diese weitgehend unspezifischen Symptome können von einer verminderten Futteraufnahme bis hin zu veränderten Futtervorlieben oder sogar einem zyklisch schwankenden Appetit reichen.

Folgende Strategien können bei älteren Hunden zur Begrenzung von Altersanorexie eingesetzt werden 7:

  • Kleinere, häufigere Mahlzeiten zur Erhöhung der Nahrungsaufnahme
  • Verwendung von Geschmacksverstärkern, um die Schmackhaftigkeit und damit die Akzeptanz der Nahrung zu erhöhen (dabei sind jedoch etwaige Komorbiditäten des Patienten zu berücksichtigen)
  • Anwärmen des Futters, da die Temperatur einen erheblichen Einfluss auf die Schmackhaftigkeit, die Akzeptanz und damit die Höhe der Nahrungsaufnahme haben kann
  • Umstellung der Fütterung auf einen Essteller (statt eines Futternapfes) oder Fütterungsversuche an einem anderen Ort im Haus

 

Die Untersuchung des Senior-Hundes

Wenn es um die Evaluierung der Senioren unter unseren Patienten geht, ist Konsistenz von zentraler Bedeutung. Neben einer gründlichen klinischen Untersuchung sollten wir auch einige der Komponenten des Gebrechlichkeitsphänotyps in unser Monitoringprotokoll aufnehmen 5. Weitere Screening-Instrumente variieren von Fall zu Fall und können Hämatologie, Serumbiochemie, Harnanalyse usw. umfassen:

  • Zahnerkrankungen: Eine gründliche Untersuchung der Maulhöhle (+/- Röntgenaufnahmen) auf Zahnerkrankungen, die die Nahrungsaufnahme beeinträchtigen könnten, ist wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden.
  • Chronische Unterernährung: Hierbei handelt es sich um ein sehr kritisches Problem, das so früh wie möglich erkannt werden muss. Klinisch manifestiert sich chronische Unterernährung als unbeabsichtigter Gewichtsverlust von mehr als 5 % des Körpergewichts in weniger als 12 Monaten (Abbildung 5). Ein weiterer Hinweis können niedrige Body Condition Scores sein, insbesondere Werte von weniger als 4/9. Bei Hunden mit CNE werden niedrige Body Condition Scores mit einer schlechteren Prognose in Verbindung gebracht 23: Hunde, die bei der CNE-Diagnose als untergewichtig klassifiziert werden, haben eine kürzere Überlebenszeit als Hunde mit moderatem BCS (4/9-6/9) und übergewichtige Hunde (BCS 7/9-9/9). Diese Ergebnisse beziehen sich zwar auf Kachexie, können aber auch auf sarkopenische Patienten zutreffen. Ein Verdacht auf chronische Unterernährung sollte auch bei Hunden mit schlechtem Appetit oder verminderter Nahrungsaufnahme aufkommen. Von zentraler Bedeutung ist zudem die Beurteilung der Ernährung des Patienten, und im Rahmen der diätetischen Anamnese sollte insbesondere ermittelt werden, ob ein Hund defiziente Nahrungen wie Huhn und Reis, eine hauptsächlich auf Snacks basierende Ernährung oder eine unausgewogene Rohfütterung erhält.
  • Geringe körperliche Aktivität und schlechte Mobilität: Abzuklären sind bei diesen Patienten unter anderem ein abnormes Gangbild oder Gelenkschmerzen, die zunächst eine oberflächliche neurologische und orthopädische Untersuchung erfordern, die bei Bedarf aber um weitergehende Untersuchungen ergänzt werden müssen.
  • Verlust von Muskelmasse: Die Beurteilung der fettfreien Muskelmasse bei älteren Hunden ist wichtig und kann mit Hilfe des WSAVA- Muscle Condition Score (MCS) erfolgen. Hierbei werden Wirbelsäule, Schulterblätter, Schädel und Darmbeinflügel palpiert (Abbildung 6). Bei der Klassifizierung dieser Patienten unterscheidet man physiologische Muskelmasse, einen geringgradigen, einen mittelgradigen oder einen hochgradigen Verlust fettfreier Muskelmasse. Es hat sich gezeigt, dass die praktische Anwendung des MCS bei Hunden eine substanzielle Wiederholbarkeit und eine moderate Reproduzierbarkeit für die Beurteilung der Muskelmasse aufweist 24. Der MCS sollte aber immer in Verbindung mit dem BCS interpretiert werden, um (hoffentlich) zu vermeiden, dass entweder ein erheblicher Muskelverlust bei übergewichtigen (BCS 6/9 oder 7/9) oder adipösen (BCS 8/9 oder 9/9) Hunden übersehen wird oder aber untergewichtige Hunde (d. h. BCS < 4/9) ohne Muskelverlust übersehen werden 25.
Unbeabsichtigter Gewichtsverlust

Abbildung 5. Unbeabsichtigter Gewichtsverlust (mehr als 5 % des Körpergewichts in weniger als 12 Monaten) kann ein wertvoller Hinweis auf eine chronische Unterernährung sein. Senior-Hunde sollten deshalb regelmäßig gewogen werden. 
© Shutterstock

Die Beurteilung des Verlusts von Muskelmasse (bei diesem Hund hochgradig) erfolgt mit Hilfe des WSAVA-Muscle Condition Score für Hunde

Abbildung 6. Die Beurteilung des Verlusts von Muskelmasse (bei diesem Hund hochgradig) erfolgt mit Hilfe des WSAVA-Muscle Condition Score für Hunde, wobei die Wirbelsäule, die Schulterblätter, der Schädel und die Darmbeinflügel palpiert werden. 
© Shutterstock

Schlussfolgerung

Das Management von Senior-Tieren erfordert eine multimodale Strategie, um die Folgen der Alterung abzumildern und die in dieser Population häufig auftretenden Komorbiditäten zu behandeln. Die diätetische Unterstützung umfasst eine Fütterung kleinerer, häufigerer Mahlzeiten zur Deckung des Bedarfs eines Tieres. In vielen Fällen ist eine Umstellung der Ernährung erforderlich (wenn dies aufgrund einer Komorbidität nicht kontraindiziert ist), die Nahrung muss aber stets vollwertig und ausgewogen sein. Empfohlen wird zudem die Fütterung energiedichter, proteinreicher und hoch schmackhafter Nahrungen mit hoher Akzeptanz, oft mit starken Aromen. Wenn der reduzierte Appetit persistiert, sollte der Einsatz von Appetitstimulanzien in Betracht gezogen werden. Bei Patienten, deren verminderte Nahrungsaufnahme besonders besorgniserregend ist und deren Appetit auch mittels Pharmakotherapie nicht verbessert werden kann, sollte eine Sondenernährung erwogen werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Managements von Senior-Tieren ist die Steigerung von kontrollierter körperlicher Aktivität und Bewegung. Ebenso wichtig wie die oben genannten Modifikationen oder Therapien ist aber eine sorgfältige und kontinuierliche Überwachung von Körpergewicht, BCS, MCS und Kalorienzufuhr.

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Matthew A. Kopke

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Ausgabe nummer 33.3 veröffentlicht 12/01/2024

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Zahnfleischwucherungen im Maul eines Hundes sind ein häufiger Befund in der Kleintierpraxis. dieser Artikel betrachtet die häufigsten Erkrankungen und erörtert die bevorzugten Behandlungsansätze.

von Christopher Sauvé