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Ausgabe nummer 31.1 Other Scientific

Dermatophytose bei der Katze

veröffentlicht 05/05/2021

Geschrieben von Amelia White

Auch verfügbar auf Français , Italiano , Español und English

Die Dermatophytose (auch als „Ringworm” bezeichnet) ist eine häufige Hautpilzinfektion bei Katzen und sollte so früh wie möglich diagnostiziert und behandelt werden, wie uns Amelia White erläutert. 

Multifocal areas of alopecia and crusting on the dorsal nasal bridge and rostral muzzle of a kitten with M. canis infection

Kernaussagen

Dermatophytose ist eine häufige oberflächliche Pilzinfektion der Haut bei Katzen, sie ist sowohl kontagiös als auch zoonotisch.


Dermatophytose ist selbstlimitierend, eine Behandlung ist aber immer zu empfehlen, um eine Kontamination der Umgebung und eine Ausbreitung der Erkrankung auf andere Katzen oder Menschen zu vermeiden.


Die Diagnose ist einfach zu stellen mit Hilfe einer Kombination von PCR, Wood’scher Lampe, Trichographie und Pilzkultur.


Behandlungsziele sind das Abtöten der mykotischen Organismen und die Reduzierung der Ausbreitung in der Umgebung mit Hilfe einer Kombination von systemischen und topischen Therapien. 


Einleitung

Mykotische Dermatosen kommen in der Tiermedizin häufig vor. Die Dermatophytose ist eine der häufigsten Ursachen infektiöser oberflächlicher Follikulitiden bei Katzen. Dermatophyten sind Keratin liebende Organismen, die in die Haut und in Haarschäfte eindringen und klinische Symptome einer Follikulitis hervorrufen. Die bei der Katze am häufigsten vorkommende Dermatophytenspezies ist Microsporum canis, und Katzen dienen als Umweltreservoir für diesen Erreger.

Da es sich bei der Dermatophytose um eine kontagiöse Erkrankung mit zoonotischem Potenzial handelt, müssen die Verbreitung in der Umwelt und die Ausbreitung der Erkrankung auf andere Tiere und Menschen mit Hilfe einer schnellen Diagnose und rasch einsetzenden Behandlung verhindert werden, insbesondere in Haushalten mit mehreren Katzen, in Katzenpensionen und in Tierheimen. Die traditionellen diagnostischen Methoden (Wood’sche Lampe, Trichographie und Dermatophytenkultur) sind nach wie vor allgemein akzeptiert, mit der PCR steht jedoch ein wertvolles diagnostisches Werkzeug zur Verfügung für die Verkürzung der Zeit bis zum Behandlungsbeginn und bis zur klinischen Resolution. Auch wenn es sich bei der Dermatophytose um eine selbstlimitierende Erkrankung handelt, wird eine Behandlung empfohlen, um eine Ausbreitung der Infektion zu verhindern.

 

 

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